Kaspersky
Krecki | 08.03.2009 | 11:48Die Kaspersky Internet Security 2009 schützt ab sofort meine beiden PCs. Ich war mit meiner bisherigen Freeware Variante bestehend aus Antivir 8 und ZoneAlarm nicht mehr zufrieden. Besonders die relativ schlechte Erkennungsrate von Antivir hat mich dazu bewegt auf eine neuen Schutz umzusteigen. Nach kurzer Recherche im Netz habe ich dann die 3er Lizenz von Kaspersky gekauft. Die Suite kostet um die 40 EUR inkl. Versand und kann auf 3 PCs installiert werden. Installation und Konfiguration verliefen ohne Probleme. Die Einrichtung von Kaspersky inkl. der zu vergebenen Zugriffsrechte für einzelne Programme dauerte dann etwas länger aber verlief ebenfalls ohne Probleme. Mittlerweile läuft die Suite auf beiden Rechnern. Die Performance beider Systeme hat sich nicht verschlechtert, Updates werden regelmäßig heruntergeladen und ein Vollscan alle sieben Tage durchgeführt. Nun hoffe ich, dass Trojaner, Viren und sonstiger “Mist” sich von meinem Rechner fernhalten.
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Tags:Firewall, Kaspersky, Trojaner, Virenschutz







Was nutzt du für ein Tool? Dann weiss ich ja an wen ich mich mal bei Problemen mit Kaspersky wenden kann.
Persönliche Einschätzung: Kaspersky ist im Vergleich zu Panda, Norton (man sollte meine Haltung zu Norton bereits kennen) und Co. schon um Einiges besser und zuverlässiger. Aber auch bei Kaspersky gibt es Probleme, die meist aus heiterem Himmel auftauchen können, ohne dass man selbst was dazu geleistet hat.
In meinem Umfeld gibt es einige Leute, die ich auch in meiner Freizeit mit kostenfreier Hilfe und Rat versorge, die dann auch mit Problemen von Kaspersky an mich traten. Durch Updates schlichen sich Fehler in den Blacklisten ein, die ein korrektes Funktionieren der Erkennung nicht mehr ermöglichten und nur eine komplette Neuinstallation der Suite inkl. Eliminierung aller Registry-Zweige verschaffte Abhilfe.
Dennoch, aktuell ist diese Suite zu favorisieren und obwohl der kleineren Probleme bei den Bekannten haben diese ihre Lizenz weiterhin verlängert – auf mein Anraten hin.
Was ich nutze, ist an der Stelle irrelevant, da nicht Windows. Meine VMs sind nicht mit AV-Programmen abgesichert. Es gibt ein Snapshot, und sollte sich was einpflanzen, dann geht es zurück zum Snapshot und der Virus und Co. ist weg.
Unter Mac nutze ich nicht Norton & Co (ja, die gibbets da auch und sagen wir mal so – meine Meinung zu Norton/Symantec bekräftigt sich auch dort), sondern einen freien Scanner ClamXav. Und das vornehmlich nur, um Dateien für Windows vorher etwas überprüfen zu können. 100%ige Sicherheit gibts es leider nie und darauf zu vertrauen wäre eh falsch.
Unter Windows nutze ich firmenseitig Panda AV (Firmenlizenz) bzw. empfehle im kostenfreien Bereich AVG von Grisoft (www.grisoft.com / free.grisoft.com). Es scannt auch Mails in der freien Variante (als Plugin bzw als passiver Scanner vorweg) und für den privaten bereich reicht das aus. Firewall ist keine dabei, aber dafür gäbe es ja auch mitunter ZoneAlarm.
Nun denn – gegen Kaspersky habe ich persönlich nichts und bis auf ein paar Ausnahmen verrichtet es seinen Dienst zuverlässig und größtenteils Resourcen schonend. Auch im privaten Umfeld von Kollegen habe ich dieses Feedback erhalten.
Mit VMs und Snapshots will ich zukünftig auch vermehrt arbeiten, nur wie merkst du das du dir was eingefangen hast?
Wie merkt man das – gute Frage. Von den derzeit herumschwirrenden Schadprogrammen ist dies mehr als ersichtlich. Entweder versucht man dir ständig irgend eine AV Software anzudrehen und es wird behauptet, dass dein Rechner eigentlich nur noch durch die Viren usw. zusammengehalten wird oder mit arger Prozessorauslastung des Systems oder es geht gar nichts mehr.
Ein genaues Bild gibt es aber nicht (es sei denn, es ist wie oben mehr als offensichtlich) – man sollte halt im Allgemeinen stutzig werden, wenn der Rechner bzw. die VM anders als sonst arbeitet in Punkto Geschwindigkeit, Abstürze, zusätzliche Programme, vermehrt Popups offen, trotz Blocker usw …
Ich habe einen Fullscan laufen lassen und war überrascht wieviel gefunden wurde was Antivir und ZoneAlarm nicht gefunden hatten. Jetzt mit Kaspersky sind beide Rechner absolut sauber. Firmentechnisch nutzen wir auch McAfee.
wie kommst du darauf das antivir ne schlechte erkennrate hat ?? woran merkt man das im privaten bereicht …
firmentechnisch bin ich übrigens mit mcaffee unterwegs…
@Pixel: Gute Frage, wie man das erkennt. Ich stelle nicht in den Raum, dass Free-AV Scanner schlechter sind, als kommerzielle, zumal ja die Free-AV Scanner ja meist auch einen kommerziellen Gegenpart in der eigenen Produktfamilie haben.
Antivir von Avira mit dem Regenschirm war damals mit einer der wenigen freien Produkte. Ich sag nur Luke Filewalker (sollte der noch heute sein?) … aber Antivir hinkte und hinkt bis heute im Vergleich hinterher, vor allem im Schutz seines eigenen Programmes. Einige Kunden haben das Stück im Einsatz und waren dennoch befallen bzw. Antivir war ausgehebelt worden. Nach manuellem Entfernen der offensichtlichen Schadprogramme erkannte Antivir kaum etwas … Ein Quercheck mit anderen Scannern auf den befallenen Systemen brachte aber erschreckendes zu Tage.
Es gibt aber nun mal keinen 100%igen Schutz. Sollte es den geben, dann kann man mit dem System nicht mehr arbeiten, denn ich zitiere hier mal meinen Chef:
“Ein System, welches 100% sicher ist, verbrät seine ganzen Resourcen, denn es ist mit der Eigensicherung beschäftigt!” – und dem kann ich mich nur anschließen.
Ich empfehle derzeit im Free-AV Bereich AVG von Grisoft. Es ist nicht perfekt, aber schont mitunter Resourcen und die Erkennungsrate ist “angenehm” – je nachdem, was man unter angenehm versteht, wenn man Schadsoftware auffindet
@Krecki: Schön zu hören, dass du noch einiges auffinden lassen konntest. Ich denke, das bestätigt zum Teil meine Ausführungen.
@Alle: Letztendlich entscheidet der eigene Geiz, die eigene gesetze Sicherheitsschwelle über die Nutzung von Software jeglicher Art. Firmen rate ich immer zur käuflichen Variante, schon allein, da es sonst rechtlich Probleme gibt, wenn man Free-AV Scanner ala Avira oder AVG einsetzt. Zudem ist Sicherheit immer mit Kosten verbunden: sei es materiell, physisch oder psychisch.
Aber was laber ich
ich denke, bei Interesse kann man sich auch bei nem Bierchen oder so sich treffen und plaudern und das Ganze ausdiskutieren. Mich interessieren wirklich mal die Ansichten und Erkenntnisse anderer